Freitag, 1. Juni 2012

Abstimmen: Dreiste Werbelügen 2012

Keiner treibt's derber,
als diese Werber:
Werbelügen 2012. 
Noch bis zum 18. Juni lässt die Verbraucherorganisation Foodwatch über die "dreistesten Werbelügen" des Jahres abstimmen. Zu den potenziellen Gewinnern gehört Clausthaler Classic vom Bier-Konzern Radeberger. Tatsächlich befinden sich in dem "alkoholfreien" Gerstensaft nämlich 0,45 Prozent Alkohol.

Da das so genannte Komasaufen unter Heranwachsenden in letzter Zeit zu vielen alkoholbedingten Verkehrsunfällen geführt hat, bitten die deutschen Verkehrsminister junge Discobesucher und Nachtschwärmer, das Auto nach dem zehnten Clausthaler stehen zu lassen.

Samstag, 12. Mai 2012

Türkei bei Umweltschutz schon weiter als EU

"Liebe Gäste, 2,6 Milliarden Menschen auf unserer Erde fehlt das notwendige Wasser für die Hygiene. Verbrauchen Sie bitte das Wasser sparsam für eine schönere und grünere Umwelt. Um auch einen Beitrag zum ökologischen Gleichgewicht zu leisten, werfen Sie bitte benutztes Toilettenpapier in den Papierkorb." (Hotel, Belek, Türkei)


Montag, 30. April 2012

Antifa trifft sich zum "Revolutionären 1.-Mai-Spargelessen" und will bei Kapitalisten "Duftmarke" hinterlassen

Die Berliner Polizei erwartet auch dieses Jahr zum ersten Mai wieder schwere Krawalle. Die Antifa trifft sich morgen um 16 Uhr zum "Revolutionären 1.-Mai- Spargelessen". Nur wenige Stunden später wollen die Autonomen unter dem Motto "Kapitalismus riecht" und "Der Druck steigt, wir müssen aufs Klo - Für die soziale Revolution" gemeinsam demonstrieren.
"Spargel statt Spargeld" -
Mit den eigenen Waffen
will der Schwarze Block
 dieses Jahr
die Bürgerlichen schlagen. 


Die geplante Demonstrationsroute führt vorbei an den Nobelhotels und -restaurants Berlins. Dort, so die Ankündigung der Antifa Berlin, wolle man "antikapitalistische Duftmarken" hinterlassen. "Wo wir können werden wir aber auch Bullen-Wannen vollschiffen", schreibt ein Demonstrant namens "VictorHautgout" auf Twitter. Um ein weiteres Zeichen gegen bürgerliche Dekadenz zu setzen, soll es beim revolutionären Spargelessen keine Sauce Hollandaise geben.
"Don't be so pissed", lautet das
Deeskalationsmotto der Berliner Polizei.
Urinflaschen sollen kostenfrei an
Demonstranten verteilt werden. 

Die Berliner Polizei wird trotz der zu erwartenden Ausschreitungen deeskalierend auf die Demonstranten einwirken. Entlang der Route würden ausreichend Dixie-Klos aufgestellt und kostenlos Urinflaschen verteilt, so ein Sprecher.
Zum Selbstschutz ist die Polizei mit Gasmasken ausgerüstet.
Foto (Schwarzer Block): Anarkman, Wikipedia, CC BY-SA 3.0 
Foto (Urinflasche): Frank C. Müller, Wikipedia, CC BY-SA 2.5

Donnerstag, 19. April 2012

He da, Helmut Schmidt

"Schmidt, Schnauze!"
in Deinem Verlautbarungsblättchen, der Wochenzeitung Die Zeit, hast Du Dich zur "Macht des Internets" geäußert. Immerhin drei Dinge fielen Dir Kreuz-und-Querdenker zum weltweiten Zwischennetz ein:

"Erstens: Das Internet gehört kaum zu meiner Welt."
Soweit d'accord, quatschen mit Kippe in der Hand klappt ja prima, aber tippen...

"Zweitens: ich empfinde das Internet als bedrohlich."
Schon wieder richtig, denn das Internet ist schuld daran, dass es  wirklich jedem sozialdemokratischen Schäflein möglich ist, Inhalte öffentlich zu machen, die Augenkrebs verursachen.

Und drittens: "Das Internet verleitet zu Oberflächlichkeit, zu spontanen Reaktionen, hinter denen kein langes Nachdenken steckt." Yo Brother, stimmt auch. Aber Hey, Schmidti, haben das Internet und SPD-Parteitage nicht gemein?

Foto:  Nvpswitzerland, Wikipedia, CC BY-SA 3.0 

Montag, 26. März 2012

Rettende Idee

Schlage vor, FDP-Wahlergebnisse fortan an die Entwicklung der Inflationsrate zu koppeln. So kann sich die FDP auf einen Schlag verdoppeln.

Freitag, 23. März 2012

Maulhelden (I)

Wolfgang Kubicki (FDP) über Birgit Homburger, die nach ihrem Rausschmiss als FDP-Bundestagsfraktionsvorsitzende im Auswärtigen Amt untergebracht werden sollte:
"Für die Müllentsorgung ist nicht das Auswärtige Amt zuständig, sondern das Umweltministerium."
Nach der Wahl in Schleswig-Holstein, darf Kubicki hier im satireministerium anfangen.

Freitag, 16. März 2012

Familienministerin Schröder: Richtig heiraten bringt Frauen oft besseren Job als Studium

Familienministerin Schröder:
Verteilt Heiratschläge 
Familienministerin Kristina Schröder (CDU) hat sich erneut gegen eine gesetzliche Frauenquote für die private Wirtschaft ausgesprochen. Stattdessen will sie Frauen finanziell fördern, die einflussreiche Männer heiraten. Davon verspricht sich Schröder mehr Frauen in Führungspositionen.

Die Mädchen von heute sollen sich Frauen wie Ursula Piech (Ex-Kindergärtnerin, bald VW-Aufsichtsrat), Liz Mohn (Ex-Telefonistin, jetzt Vorstand Bertelsmann Stiftung) und Friede Springer (Ex-Kindermädchen, jetzt Aufsichtsrat Axel Springer AG) zum Vorbild nehmen, erklärte Schröder heute. Diese hätten früh richtig eingeheiratet und stünden nun durch den Einfluss und die Beziehungen ihrer Männer in verantwortungsvollen Positionen. "Bildung und Studium werden stark überschätzt, viel entscheidender ist es, den Richtigen zu finden. Dann klappt es auch mit dem beruflichen Aufstieg", so Schröder.

Um der Frauenförderung neuen Schub zu verleihen, plant das Familienministerium daher die Einführung eines "Älterngeldes": Wer sich nach der Schule sofort auf die Suche nach einem erfolgreichen "ältern Herrn" begibt, soll bis zur Heirat finanzielle Unterstützung vom Staat erhalten. Schröder: "Studieren sollte wirklich nur die Frauen, die während der Lehre nach der Schule noch nicht die richtige Gehaltsklasse gefunden haben".
Foto: Laurence Chaperon, Wikipedia, CC BY-SA 3.0

Montag, 20. Februar 2012

Präsident, präsident, zum Städtele hinaus

Häuschen bauen, Scheiden lassen,
mit der Ferres Geld verprassen.
So der Traum vom Leben edel,
nur geht das nicht in Großburgwedel.

Also schnell Hannover fliehn
und als Präsi nach Berlin.
Ein, zwei Jahre Promis knutschen,
zwischendurch nen Staat besuchen.

Am Telefon, des Landes fern,
der Bildzeitung den Krieg erklärn:
"Man darf ja wohl noch Urlaub machen,
mit gutem Freund und Ehedrachen."

Doch dann befiehlt die Eminenz,
häppchenweise Transparenz.
Inzwischen wissen wir recht viel,
von mediokrem Lebensstil.

Nach Wochen voller Medienhatz,
macht Bundeswulff nun endlich Platz.
Als Dank gibts, Christian, Urlaubsgold:
Zweihunderttausend Ehrensold.

Sonntag, 12. Februar 2012